Im Wahlprogramm der letzten Kommunalwahl hatte unsere Wählergruppe klar den Schwerpunkt auf Bildung gelegt. In diesem Zusammenhang
haben wir Sozialarbeiter an den Schulen gefordert, damit dort vielfach überhaupt Unterricht wieder möglich wird.
Diesen Gedanken hat die Linke aufgenommen und einen Beschlussvorschlag eingebracht, der die Einstellung von 4 Sozialarbeitern
an den 4 Grundschulen zum Inhalt hat. Leider wurde die Vorlage ohne Diskussion in die Ausschüsse zurück verwiesen.
Da wir nur noch mit einem Abgeordneten in der Stadtverordnetenversammlung vertreten sind, dürfen wir leider keine Beschlussvorlagen
einriechen. Aus diesem Grund unterstützen wir den Vorschlag der Linken, der im wesentlichen auf das eingeht, was wir bereits vorgedacht haben.
Unsere Forderungen werden allerdings konkreter. Da sich die Finanzierung als äußerst schwierig darstellt, die aktuelle Situation
auch ohne zusätzliche Ausgaben angespannter wird, sehen wir eine Begrenzung der Tätigkeit auf 30h pro Woche geboten. Weiterhin
ist für uns zwingend erforderlich, dass mit der Besetzung der Stellen, gleichzeitig andere Fehlentwicklungen in der Gesellschaft
ausgeglichen werden.
Viele Kinder werden heute von alleinerziehenden Müttern aufgezogen, von Kindergärtnerinnen im Kindergarten betreut und von
Lehrerinnen in den Grundschulen gelehrt. Wo spielen die Väter und Männer im Heranwachsen der Kinder eine Rolle? Dieser Entwicklung
müssen wir mit der Einstellung von männlichen Sozialarbeitern entgegenwirken.